Fotografieren und Filmen im Nationalpark Jasmund

Fotosafari vom Boden und vom Weg aus

Der Nationalpark lockt auf Schritt und Tritt und zu jeder Jahreszeit mit bewegenden Bildmotiven. Hier produzieren nicht nur ambitionierte Naturfotografen und -filmer bewegende Bilder aller Couleur, sondern nahezu alle Besucher halten gern ihre Nationalparkerlebnisse im Foto fest. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn dabei alle auf den Wegen oder Aussichtsplattformen unterwegs sind und abseits davon die Natur Natur sein lassen. In den Kernzonen gilt absolutes Wegegebot. Auch Drohnen sind im Schutzgebiet nicht erlaubt. Sie stören Tiere und andere Besucher.        

Mann mit Kamera fotografiert die Küste im Nationalpark Jasmund © K. Bärwald
Unbegrenzte Fotomotive gibt es vom Weg aus.

Fotografieren und filmen

...  unbedingt nur vom Weg aus und ohne Tiere oder die Pflanzenwelt zu stören - von diesen Regeln profitieren Natur UND Mensch.

Gehen die Foto- und Filmprojekte über individuelle persönliche Vorhaben hinaus, ist eine Genehmigung erforderlich. Hierzu genügt zunächst eine formlose Anfrage mit Beschreibung des Vorhabens per Email an: poststelle(at)npa-vp.mvnet.de.

Im ersten Schritt wird geprüft, ob sich Nationalpark und Projekt  grundsätzlich vereinbaren lassen. Für die genauere Prüfung im zweiten Schritt, muss eine Prüfliste ausgefüllt werden.

Grundsätzlich ist der Nationalpark keine Spiel-, Musik-, oder Werbefilmkulisse. Es dürfen nur Aufnahmen im Schutzgebiet gemacht werden, die an anderer Stelle nicht möglich sind und einen Bezug zum Naturschutzanliegen haben. Dabei steht auch hier an erster Stelle, dass Störungen der Tier- und Pflanzenwelt vermieden werden.

Drohnen

Um allen Tieren im Nationalpark die nötige Ruhe zukommen zu lassen und die letzten Rückzugsmöglichkeiten zu erhalten, ist die Nutzung von Flugobjekten, wie Drohnen, Gleitschirmen, Modellfluggeräten oder sonstigen Luftfahrzeugen verboten. Dies regelt die Luftverkehrs-Ordnung des Bundes sowie die Nationalparkverordnung.

Tiere kennen diese Fremdkörper am Himmel nicht. Viele Arten fliehen, verbrauchen wichtige Fettreserven oder verlassen ihre Brutplätze.