Junge Wildnisexperten bei der Gartenarbeit

Ende September war es für die Junior Ranger der Nationalparkschule „Ostseeblick“ in Sassnitz endlich so weit: In dem Schulgarten, der im nächsten Jahr das reguläre Programm der Umweltbildung ergänzen soll, wurden feierlich die ersten Bäume für eine eigene Streuobstwiese gepflanzt.


Von links nach rechts. Tino, Julia, Lena und Julias Papa

Die örtlichen Junior Ranger treffen sich in zwei wöchentlichem Rhythmus mit der Wildnispädagogin Christin Loll und den Commerzbankpraktikant*innen des Nationalparks Jasmund. Gemeinsam erkunden sie den Nationalpark und lernen die Besonderheiten des einzigartigen Waldes kennen. Durch die neuen Aufgabengebiet der Streuobstwiese und des Schulgartens soll den Kindern darüber hinaus eigenverantwortliches Handeln und der Gedanke der Nachhaltigkeit nahegebracht werden. Außerdem werden die Kinder auf dem Gelände die Möglichkeit erhalten, ihren eigenen Unterschlupf für teilweise vom Aussterben bedrohte Arten zu entwickeln und umzusetzen.


Junior Ranger und ihre Eltern beim Obstwiesenaktionstag

„Der Garten bietet den Kindern die Möglichkeit die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ökosystemen und die Wichtigkeit von jedem einzelnen Individuum für die Gesamtheit kennen zu lernen“, erklärt Commerzbankpraktikantin und Öko-Landwirtschaftsstudentin Elena Heimann. Mit einem einfachen Spaten hat sie neben ihren Tätigkeiten im Nationalparkamt in ihrer Freizeit eine vernachlässigte Wiese zu einem kleinen Gemüsegarten umgewandelt. Das erste Gemüse wurde diese Saison schon erfolgreich geerntet und einiges während der Sommerakademie der Volunteer Ranger auf Rügen zu schmackhaften Abendessen verarbeitet.

Elena Heimann, Sassnitz, Oktober 2019

Fotos: Christin Loll

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