Lebensräume

Wälder

Naturwälder – mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen

Die Landfläche des Nationalparkes wird von Buchenwäldern dominiert, die über 80 % der Waldfläche einnehmen.
Dass einstmals Buchenwälder das Landschaftsbild Mitteleuropas beherrschten, ist heute kaum noch vorstellbar. Um so wichtiger ist der Erhalt noch vorhandener Wälder für kommende Generationen. Vier Bundesländer werden gemeinsam bei der UNESCO den Antrag auf Nominierung als Weltnaturerbe stellen. Unter den fünf vorgesehenen Gebieten befinden sich auch Teile des Buchenwaldes auf dem Jasmund.
Im Frühjahr, bevor das Laub austreibt, zeigt sich die Vielfalt der Buchenwälder. Es ist die Zeit der Frühblüher und der Waldboden ist blühtenübersät. Aber man trifft auf Unterschiede und Differenzierungen. Je nach dem, auf welchem Untergrund der Buchenwald wächst, auf Kreide-, Mergel-, Lehm- oder Sandboden, finden sich ganz unterschiedliche Pflanzen in der Krautschicht des Waldes. Die Blütenpracht ist jedoch von kurzer Dauer. Sobald sich das sommerliche Laubdach geschlossen hat, ist es zu dunkel für viele Kräuter und Gehölze. Deshalb fehlt den Buchenwäldern auch eine Strauchschicht. Nähere Informationen können Sie unter www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de erhalten.
Die restlichen 20 % der Waldfläche werden je zur Hälfte von anderen Laubbaumarten wie Erle und Esche (vorrangig in feuchten Senken) und von Nadelbaumarten wie Fichte und Lärche geprägt.

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