Verkehrssicherung im Nationalpark

In den nächsten Tagen beginnen im Nationalpark die Arbeiten zur Verkehrssicherung.
An der L303, zwischen Sassnitz und Nipmerow, werden entlang eines Korridors maschinell Bäume entnommen.

Dabei werden neben der Straße die Waldbestände ausgedünnt. So wird die Straße vor umfallenden Bäumen und Ästen gesichert und die verbleibenden Bäume erhalten ausreichend Platz für ihre Kronen und Wurzeln. An einigen Tagen wird es durch die Arbeiten zu einseitig eingeschränktem Verkehr kommen, der dann durch Ampeln geregelt wird. Aus Gründen der Arbeitssicherheit wird ein Teil des anfallenden Holzes abgefahren.

Aus Gründen der Arbeitssicherheit wird das am Straßenrand anfallende Holz entfernt.
Foto: K. Bärwald

Zur Fällung der Bäume am Straßenrand kommt ein moderner Harvester zum Einsatz
Foto: G. Kühnel

Die Pflicht zur Verkehrssicherung an öffentlichen Straßen bleibt auch nach Abschluss des Waldumbaus im Nationalpark eine fortwährende Aufgabe. Das bedeutet, dass auch in den nächsten Jahren straßenbegleitend immer wieder Bäume im Nationalpark gefällt werden müssen. Grundsätzlich verbleiben gefällte Bäume im Schutzgebiet und somit im Kreislauf der Natur. Ausnahmen gelten für gefällte Bäume direkt am Straßenrand. Hier müssen stärkere Stammstücke und großflächig anfallende Holzmengen geräumt werden, sobald das Liegenlassen die weiterhin anstehenden Sicherungsarbeiten behindern würden.

Bei den Baumfällungen sind keine Buchen des UNESCO-Welterbes betroffen.

Mehr Hintergrundinformationen finden Sie in unserem Artikel Wenn Baumriesen zur Gefahr werden

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