Kooperationen standen im Mittelpunkt der Neujahrsempfangs

Viele Akteure aus der Tourismusbranche folgten am 20. Januar 2018 der Einladung von Mark Ehlers, Geschäfts-
führer des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL und Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommern an das Wahrzeichen Rügens zum gemeinsamen Neujahrsempfang und Saisonauftakt im Nationalpark-Zentrum.

„Gemeinsam in enger Kooperation mit dem Nationalparkamt nehmen wir auch 2018 wieder Kurs auf ein erfolgreiches neues Jahr.“, so Mark Ehlers. „Heute finden wir die Zeit mit allen wichtigen Partnern, Freunden und Unterstützern die miteinander beschrittenen Wege des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen sowie die zukünftige Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen.“, fasste Mark Ehlers die Intention von Gastgebern und den rund 70 Gästen zusammen.


Die eintreffenden Gäste nutzen gleich zu Beginn des herzlichen Empfanges die Gelegenheit für regen Austausch.

Das Jahr 2017 war in der Tat ereignisreich, schaut man nur auf die feierliche Eröffnung des Welterbeforums im Juni zurück. Mit hochkarätigem Besuch der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und 200 weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wurde hier durch immense Teamarbeit eine gelungene Eröffnung gefeiert. Seitdem haben mehr als 15.000 Wanderer das UNESCO-Welterbeforum besucht. Auf diese positive Wahrnehmung des Wanderstützpunktes soll 2018 mit weiteren attraktiven Umweltbildungsangeboten vor Ort aufgebaut werden.

Im Juli sorgte die UNESCO-Konferenz in Krakau für Spannung und eine freudige Überraschung. Die Kommission stimmte für die Erweiterung der Welterbestätte um weitere wertvolle Buchenwälder Europas. „Nun zählen 78 Gebiete in 12 Ländern zum offiziellen UNESCO-Welterbe “Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“, führte Katrin Bärwald, Dezernatsleiterin für Kommunikation und Umweltbildung im Nationalparkamt Vorpommern aus und stellte mit einem imposanten Film die verschiedenen Gebiete vor.

Auch im Nationalpark ging es voran auf dem Weg zu mehr „Natur Natur sein lassen“. Ein kleines Moorgebiet konnte bereits renaturiert werden, ein größeres Moorgebiet (5 ha mit 1,9 km Gräben) befindet sich in der Renaturierung. „Die gute Lenkung und die Sicherheit der Besucher auf Straßen und Wegen im Schutzgebiet aber auch die Besucherinformation machen den Schwerpunkt unserer Arbeiten aus, nachdem die Umbaumaßnahmen in den Wäldern mit letzten Eingriffen im Jahr 2017 abschlossen wurden,“ informierte Dr. Ingolf Stodian, der als Dezernent für Gebietsbetreuung im Nationalpark Jasmund den erkrankten Amtsleiter Gernot Haffner vertrat.

Gleich zu Beginn dieses Jahres geht es mit Neuerungen im Nationalpark-Zentrum voran. Im Ausstellungsraum der Süßwasserwelten wurde ein neues Highlight geschaffen: mit dem „WasserReich Jasmund“ ist die Ausstellung am Königsstuhl nun um eine animierte Erlebnisfläche reicher, welche im Rahmen des Neujahrsempfangs von Mark Ehlers sowie Dr. Johannes Merck, Vorstand der Michael-Otto-Stiftung offiziell eröffnet wurde. Auf einer Länge von fünfzehn Metern tummeln sich unzählige Tiere und Pflanzen des Nationalparks, die es zu finden und mit einer Handberührung zum Leben zu erwecken gilt. Zwei neu gestaltete Süßwasser-Aquarien wurden geschickt integriert und stellen den Lebensraum eines See- sowie eines Bachbiotops dar. Die Realisierung dieser innovativen Darstellung der Süßwasserwelt auf dem Jasmund wurde durch die Unterstützung der Michael Otto Stiftung ermöglicht.


Mark Ehlers erläuterte den Gästen den neu eröffneten Ausstellungsteil „WasserReich Jasmund“.
Fotos: Katrin Bärwald



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