Forschung und Dauerbeobachtung

Geologische Forschung

Geologische Forschung

Aufgrund seiner aktiven Steilufer, die natürliche geologische Aufschlüsse darstellen, ist die Halbinsel Jasmund immer wieder Gegenstand der geologischen Forschung und Lehre. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Untersuchungen durch den Autodidakten Friedrich von Hagenow. Sein bedeutendstes Werk ist die dreiteilige “Monographie der Kreideversteinerungen Neuvorpommerns und Rügens”, erschienen in den Jahren 1839 bis 1842. Weiterhin wirkten hier bedeutende Geologen wie Wilhelm Deecke, Otto Jaekel und Arno Herrmann Müller. Die Küste Jasmunds war und ist ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Geologen der Universität Greifswald. Neben der Kreide wurden auch die holozänen Schichtfolgen insbesondere die Moorbildungen untersucht. Heute ist das im Nationalpark gelegene Hertha-Moor das pollenanalytisch am besten untersuchte Moor Nordostdeutschlands und zugleich Richtprofil für diese Region.

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