Verhalten im Nationalpark

Ruhe und ungestörte Naturentwicklung

Im Nationalpark sind Verhaltensweisen geboten, wie sie international für jedes Schutzgebiet gelten. Es ist unter anderem verboten:

  • Wanderwege zu verlassen;
  • Pflanzen oder deren Teile zu entnehmen oder zu beschädigen;
  • Tiere zu fangen, zu töten oder zu beunruhigen, Nist-, Brut- oder Wohnstätten zu beschädigen oder zu zerstören;
  • Hunde frei laufen zu lassen und gesperrte Wege zu befahren, Schilder oder Sperren zu beseitigen oder auf nicht ausdrücklich dafür ausgewiesenen Flächen zu parken.

Bitte hinterlassen Sie im Nationalpark keinen Müll. Getränkedosen und Flaschen sind für Kleintiere tödliche Fallen. Nehmen Sie bitte Abfälle wieder mit aus dem Gebiet und führen Sie diese dem Recycling zu oder benutzen die Mehrwegverpackungen.

Typische Gefahren dieser Landschaft

Die Kreideküste ist uneingeschränkt der natürlichen Dynamik ausgesetzt. Seit dem Ende der letzten Eiszeit gibt es an diesem Kliff erosionsbedingte Küstenrückgänge. Deshalb besteht zu jeder Zeit die Gefahr von Kliffabbrüchen. Gerade starke Niederschläge, aber auch das im Frühjahr einsetzende Tauwetter verstärken diese Prozesse und können einen Aufenthalt im Bereich des Steilufers lebensgefährlich machen. Gefahren bestehen aber nicht nur durch Uferabbrüche, sondern auch durch Schlammströme, herab fallende Großgeschiebe und Feuersteine bei Tauwetter oder Austrocknung des Kliffs.
Es wird daher von Wanderungen unterhalb der Kreideklippen abgeraten. Auf dem Hochuferweg von Sassnitz bis zum Königsstuhl haben Sie an mehreren Stellen auch die Möglichkeit, die grandiose Kreideküste jederzeit sicher zu erleben.
Die natürliche Dynamik prägt auch den Wald. Es besteht, besonders bei Sturm, Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume.

Bitte seien Sie stets vorsichtig und begeben sich nicht unnötig in Gefahr.

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