Lebensräume

Moore

Archive der Sonne, vom Wasser gespeist und geheimnisumwittert…

Moore sind Feuchtgebiete die eine torfbildende Vegetation auf ihrer Oberfläche tragen. Darunter speichern die, aus unvollständig zersetzten Pflanzenresten bestehenden Torfe große Mengen Wasser, aber auch Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen. Den Mooren kommt einerseits eine wichtige Speicherfunktion im Naturhaushalt zu. Andererseits stellen sie einen selten gewordenen Lebensraum für spezialisierte Pflanzen und Tiere dar. Im Nationalpark gibt es zahlreiche Moore, die über das gesamte Gebiet verteilt sind. Es handelt sich vor allem um Quell-, Durchströmungs-, Kessel- und Versumpfungsmoore. Gewässerverlandungs- und Überflutungsmoore sind kleinflächig vertreten. Als Besonderheiten sind schließlich einzelne Regenmoorkalotten auf Durchströmungsmooren und ponorartige “Schlucklöcher” zu erwähnen. Letztere belegen die beginnende Verkarstung der Kreidekalke im Untergrund.

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