Lebensräume

Blockstrände

Rügen hat nicht nur feinsandige Badestrände zu bieten…

Blockstrände säumen die Steilufer des Nationalparkes. Sie sind die Grenze zwischen Land und Meer. Blockstrände von Badelustigen gemieden, bieten Naturfreunden viel Interessantes: Feuersteine und Versteinerungen aus der Kreide, skurrile Skelette abgestürzter Bäume sowie eiszeitliche Geschiebe in allen Farben, Formen und Größen. Es handelt sich um Steine, die einmal in Skandinavien oder dem Baltikum beheimatet waren und zu ganz unterschiedlichen Gesteinsarten gehören. Im Spülsaum findet man, was die Wellen ans Ufer geworfen haben, verschiedene Algen, Muschel- und Schneckenschalen und mit etwas Glück sogar Bernstein.

Hin und wieder trifft man zwischen den Steinen auch auf die wenigen salzertragenden Pflanzen wie den Meerkohl, den Meerstranddreizack oder das Salz-Milchkraut. Sie gedeihen auf dem kargem Boden zwischen den Blöcken und widerstehen der Überflutung durch das brackige Ostseewasser ebenso wie dem Licht und der Hitze in der prallen Sommersonne.

Strand-Milchkraut
Strand-Milchkraut

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