Wasserhaushalt und Gewässer

Immer im Fluss – lebensspendendes Nass

Der Erhalt des immer noch sehr naturnahen Wasserhaushalts ist ein wesentliches Schutzziel im Nationalpark. Ostjasmund ist das niederschlagsreichste Gebiet an der deutschen Ostseeküste mit ca. 800 mm pro Jahr. Das im Untergrund versickerte Wasser tritt in Quellen wieder zu Tage und fließt über Bäche, die wegen ihres starken Gefälles an Gebirgsbäche erinnern, zum Strand und münden dort in die See. Auch ein etwa 500 m breiter Streifen der Ostsee gehört zum Nationalparkgebiet.
Im Nationalpark gibt es nur wenige Seen und Weiher, die meisten sind bereits verlandet. So finden sich dann auch mehr als einhundert Moore im Gebiet. Innerhalb des Wasserhaushaltes kommen ihnen wichtige Speicherfunktionen zu. Leider sind heute nicht mehr alle Moore in einem naturnahen Zustand. Alte Entwässerungsgräben zeugen von früheren Versuchen, diese Feuchtgebiete trocken zu legen und zu nutzen. Gegenwärtig läuft im Nationalpark ein Programm zur Moorrevitalisierung.

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